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Sport im Büro: Kleine Sporteinheiten halten fit, gesund und konzentriert


© racorn/123rf.com

Jeder Arbeitnehmer kennt das Gefühl, dass sich nach stundenlangem Sitzen vor dem Computer einstellt. Nacken oder Rücken sind verspannt, der Kopf ist träge und auch die Motivation lässt deutlich nach. Kommt dies nur selten vor, so ist dies noch zu verschmerzen. Treten derartige Beschwerden jedoch häufiger auf, so ist es höchste Zeit zu handeln. Bereits mit wenig Aufwand und kleinen Übungen, lässt sich dem entgegentreten. Der Zeitaufwand ist überschaubar und nur die wenigsten Arbeitgeber haben etwas gegen das Work-Out zwischendurch etwas einzuwenden. In vielen grossen Unternehmen empfiehlt das betriebliche Gesundheitsmanagement sogar diverse Übungen für den Sport im Büro oder ermöglicht die Teilnahme an kurzen „Bürogymnastik-Einheiten“ mit erfahrenen Trainern. Viele Übungen können darüber hinaus ganz bequem am eigenen Schreibtisch ausgeführt werden. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über einige Sportübungen, mit denen Sie mühelos fit bleiben.

Kurz aber wirksam: Extra schneller Sport im Büro

Nicht immer ist genügend Zeit vorhanden, sodass auf besonders kurze aber wirksame Übungen zurückgegriffen werden sollte. Eine dieser Übungen ist das schlichte und ausgiebige Strecken. Dabei bleiben Sie auf Ihrem Stuhl sitzen, lehnen sich zurück und strecken die Beine nach vorn. Die Hände strecken sie hinter Ihrem Kopf in die Luft, ungefähr so wie Sie sich morgens nach dem Aufstehen strecken würden. Dies wiederholen Sie dann zwei bis fünf Mal und merken bereits wie sich Ihr Körpergefühl positiv verändert.

Ein ebenso beliebter Sport im Büro ist die Ausführung klassischer Dehn- und Gymnastikübungen. Dehnen sie also Arme und Beine, Kreisen Sie mit Kopf und Nacken, den Schultern und den Handgelenken und achten Sie auf eine ruhige Atmung.

Sport im Büro muss nicht schweisstreibend sein

Zugegeben, „Sport im Büro“ klingt anstrengend. Allerdings ist Sport im Büro mit ausgiebigem Ausdauersport in der Freizeit nicht zu vergleichen. Vielmehr soll mit Hilfe von Bewegung für Entlastung gesorgt werden. Steht ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch zur Verfügung, so sollte regelmässig zwischen der Arbeit im Sitzen und der Arbeit im Stehen gewechselt werden. Auch das ist Sport im Büro, da Gelenke und Muskeln entspannt, entlastet und langfristig gestärkt werden. Immer beliebter werden auch sogenannte Balancekissen. Diese können sowohl unter dem Schreibtisch als Ablage für die Füsse, als Sitzkissen oder schlicht im Raum platziert werden. Fortgeschrittene können auf einem solchen Kissen die Balance halten, ohne sich abstützen zu müssen. Wird es als Sitzkissen genutzt, beeinflusst es hingegen nahezu unbemerkt die Sitzposition und sorgt für Bewegung ohne eigenes zu tun.


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Auf den eigenen Körper achten

Die Beschwerden vieler Mitarbeiter sind individuell. So stehen für fast jeden Bereich des Körpers passende kleine Übungen bereit, die einfach erledigt werden können. Vielfach hält etwa das betriebliche Gesundheitsmanagement eine Übersicht über die verschiedensten Übungen bereit, in welcher dann auch nützliche Tipps zur korrekten Ausführung zu finden sind. Bessern sich die persönlichen Beschwerden trotz Sport im Büro, Gymnastik und ergonomisch ausgerichteten Tischen und Stühlen nicht, sollten Mitarbeiter nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Viele Haltungsschäden und damit verbundene Begleiterscheinungen lassen sich durch Krankengymnastik, Physiotherapie oder manuelle Therapie schnell und zuverlässig korrigieren. Je eher eine Fehlhaltung erkannt und therapiert wird, desto besser sind die Heilungsaussichten. Sind Beschwerden zudem besonders schmerzhaft, sollte keine Zeit verloren werden, denn aufgrund des Schmerzes wird eine Schonhaltung eingenommen, die den Schmerz zwar kurzzeitig verringert, aber die eigentliche Fehlhaltung noch wesentlich verschlimmern kann.

Sport im Büro muss nicht als solcher erkennbar sein

Sport im Büro ist für viele Menschen immer noch eine seltsame Vorstellung, da Sport und Büro eigentlich wenig gemein haben. Allerdings wird „Sport im Büro“ als Schlagwort eingesetzt, um Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu bekommen. Sachlich ausgedrückt könnte der Satz „Sport im Büro“ auch gegen „Mehr Bewegung“ ausgetauscht werden. Sport im Büro ist also auch durch die Änderung von Verhaltensweisen möglich. Anstatt den Aufzug zu benutzen können Mitarbeiter beispielsweise die Treppe nutzen. Zumindest wenn es abwärts geht, ist dies sogar kaum schweisstreibend. Das Plus an Bewegung zahlt sich aber in jedem Fall aus.

Auch kleinere unkritische Meetings können bei schönem Wetter bei einem kleinen Spaziergang auf dem Firmengelände abgehalten werden. Viele Chefs sind für derart moderne und neue Arbeitsweisen überraschend offen und ermuntern nicht selten ihre ganze Abteilung nach dem Mittagessen zu einem kurzen Verdauungsspaziergang. Regelmässige Bewegung und frische Luft haben nachweislich positive Effekte auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit und bieten einen kurzen Moment der Ruhe im sonst hektischen Berufsalltag.

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